Bridge Markland


Medienecho

faust in the box:

“Dieser Faust ist anders und ungewöhnlich… Markland spielt sie alle: Mephisto, wendig wie eine züngelnde Schlange, den zaudernden Faust mit Doktorhut, der seiner eintönigen Welt entfliehen will, und das bescheidene Gretchen mit blonder Zopfperücke. … Bridge Markland ist ein wahres Multitalent: … (und bietet) einen spannenden Zugang zu der Welt des Goethe Klassikers. …
Anja Katzke, Rheinische Post, 13.11.09

"faust in the box" präsentiert die Performance- und Verwandlungskünstlerin Bridge Markland ... die nicht nur sich selbst, sondern auch Texte auf das Erstaunlichste verwandeln kann. Zuletzt verblüffte sie mit einem sehr eigenwilligen Blick auf Schiller. Jetzt kommen Goethes Faust und Gretchen als rasendes Kasperltheater dran, begleitet von den Rolling Stones, Freddy Quinn, Madonna, Seeed und Marika Rökk.“  
Esther Slevogt, taz, Berlin, 31.10.06

“… Mit unglaublicher Mimik, Tempo und Verwandlungsakrobatik …Hintergründig, manchmal böse und immer mit leichter Ironie ist das ein Faust, den die Welt bislang noch nicht erlebt hatte.“
Jks, Vogtlandanzeiger, Thüringen, 23.9.08

“„Männer sind Schweine – traue ihnen nicht ...” Weil Gretchen schließlich doch dem verhängnisvollen Werben ihres Heinrichs erliegt, passt der eingespielte Ärzte-Hit an dieser Stelle wie die Faust aufs Auge:
… Klassiker im neuen Kleid: Faust – featuring Metallica, Pink und Freddy Quinn.
… „Let me entertain you”: Synchron bewegt …(Faust) die Lippen zu smartem Robbie Williams-Pop und plötzlich dämmert es … einem…, dass Hölle heute anders definiert wird. Kasperletheater? Musical? Videoclip? …
Der radikal gekürzte Text lebt von den haargenau eingepassten Musikzitaten aus einem knappen Jahrhundert Schlager, Pop und Rock. Manchmal kommentieren die Liedfetzen das Geschehen, manchmal ersetzen sie Textpassagen. Und meist erweisen sie sich als probates Mittel zum sinnlicheren Verständnis. Elvis schmachtet „Falling in love”, als Faust seinem Gretchen begegnet, und das haucht ihm einfach Madonnas „Like a virgin” entgegen. Mehr gibt es erstmal nicht zu sagen.
Warum sie den Faust auf diese Art spiele, fragten die Schüler die Berliner Künstlerin im Anschluss an die Vorstellung. „Wir wachsen auf mit populärer Musik, wir verbinden mit Liedern unsere erste Liebe, unseren ersten Kummer,” so die Antwort von Bridge Markland.
Gabi Gies, NRZ (Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung), 12.11.09

Popstar Faust: Bridge Markland entstaubt Goethe
„Robbie rockt und Faust sinniert: "I just wanna feel". Männer in der Sinnkrise, hungrig nach dem wahren Leben. Den einen trieb's zu Sex und Drogen, den anderen, nun ja, irgendwie auch. Doch vorher muss ein Verführer her. Gestatten, Mephisto: "pleased to meet you" oder auch "Das Böse ist immer und überall".
Die Sache nimmt ihren bekannten Lauf (Stichwort: "Pretty Woman"). Allerdings auf gänzlich unbekannte Weise. Die Performance- und Verwandlungskünstlerin Bridge Markland hat Goethes Klassiker gründlich entstaubt und präsentiert mit "faust in the box" im Saalbau Neukölln eine herzerfrischende One-Woman-Show für die Generation Popmusik.
Markland hat das Stück knackig und pointiert auf die Hälfte runtergekürzt, ohne dass dabei dramatische Verluste zu beklagen wären. Studierzimmer und Hexen, Osterspaziergang und Prolog im Himmel, alles drin, alles dran. Was an Text fehlt, ist an Musik dazugekommen: Da liefern sich Faust und die Seinen eine muntere Zitat- und Sloganschlacht mit Madonna, Freddy Quinn, Peter Maffay und Marika Rökk. Jede Zeile, jeder Refrain sitzt punktgenau zwischen den Originaltextzeilen, was für die Universalität und Modernität des Klassikers spricht. Und natürlich für Bridge Markland. Wie schon bei ihrer letzten, viel bejubelten Klassikerinterpretation "schiller in the box" setzt das schrille Multitalent wieder auf die große, schlichte Pappbox im Zentrum der Bühne. Sie steigt mit Faust in die Kiste und zaubert eine Überraschung nach der anderen hervor: Kasperletheater, Playback-Show und einen schier unerschöpflichen Vorrat an Grimassen. Ein Heidenspaß.“ Kap, Berliner Morgenpost, 4.11.06

Goethe aus der Kiste
Für die Generation Popmusik: Bridge Marklands "faust in the box"...

„Die Zuschauer mussten 21 lange Stunden investieren, um Peter Steins kompletten, ungekürzten "Faust" zu erleben. Bei Michael Thalheimer am Deutschen Theater ist der erste Teil des berühmten Goethe-Dramas hingegen schon in knapp zwei Stunden absolviert. Bridge Markland schnurrt den Klassiker nun noch weiter zusammen: Er passt problemlos in eine Kiste.
Zum Schiller-Jubiläumsjahr hatte die Berliner Performance- und Verwandlungskünstlerin ... ihre ganz besondere Box zum Einsatz gebracht und Leben und Werk dieses zweiten großen Weimarer Dichters als furiose One-Woman-Show zelebriert. Nun hat sie sich den "Faust" vorgeknöpft, den Text schonungslos zusammengestrichen, berühmte Satzfragmente herausgehoben und im Studio mit kommentierenden Songfetzen montiert. Entstanden ist ein Goethe, dessen klassisches Werk sich durch die Musikgeschichte zieht - von Marika Rökk und Freddy Quinn, über Rammstein und Metallica bis hin zu Seeed und Madonna. Dieses Gemisch aus Goethe-Versen, Pop, Rock und Schlager ist der Soundtrack für Markland’s "faust in the box". Und tatsächlich sitzt die glatzköpfige Bühnenkünstlerin in einer großen Pappkartonkiste und macht diese zu einer neuen Form des Kasperle-Theaters: eine akustische Vollplayback-Zapping-Show mit Barbies und Handpuppen gepaart mit groteskem Körpertheater zwischen Stummfilm-Exzentrik, Travestie und Clownerie.
Heraus kommt so aus der Box ein "Faust für die Generation Popmusik", wie Bridge Markland erklärt. Und wie schon mit ihrem Schiller-Projekt will sie auch bei dieser eigenwilligen Goethe-Interpretation Zuschauer ab 15 Jahren auf unterhaltsame Weise mit vermeintlich staubigem Klassikergut vertraut machen ...“   
Axel Schock
, Berliner Zeitung, 2.11.06


faust in the box
english version:

„ …Bridge Markland lässt dem Stück seine Vielschichtigkeit. Ihr geht es wie Goethe um Liebe und Leid, Gott und Teufel. Eine Parodie, in der alles verlacht wird, wäre längst nicht so spannend und unterhaltsam wie diese Performance im Pappkarton. „ 
Oliver Kranz, Corso,  Deutschlandfunk,  20.3.08

„…Mit weiß geschminktem Gesicht, irgendwo zwischen Marcel Marceau und Brandauer, erzählt Markland in perfekter Lippensynchronizität die bekannte Geschichte von Gretchen, Faust und Mephisto. …  Da wird der faustische Pudel zum "Hound Dog", und Mephisto überredet den Gelehrten mit "Let me entertain you" von Robbie Williams zum teuflischen Pakt. Die Parallelen zwischen dem bekannten Text und seiner Übersetzung in Popsongs der vergangenen vier Jahrzehnte sind beeindruckend und komisch zugleich. Bridge Markland wandert auf dem ziemlich schmalen Grat zwischen moderner Auseinandersetzung und Persiflage. … verschwimmt diese Grenzlinie schließlich zu einem großartigen Versuch, den Klassiker Generationen übergreifend und neu zu ergründen. Der ist gelungen.“
Bernd Mand, Mannheimer Morgen, 7.5.08

"... it works so well I became fascinated to see and hear just what was about to happen next.
... It is superbly performed and very very cleverly written and designed...."
4 stars   www.one4review.co.uk/ 17.8.09

"...With almost demonic facial twitches and contortions, she paints a Joker-like, mad... world, changing between the three characters of Faust, Mephistopheles and Gretchen..."
Angie Brown, BBC Scotland / 25.8.09

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